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Hüttenbrand durch Flämmarbeiten Gladiolenweg/BMA Sparkasse Kreuztal

02.06.2017

Wieder sorgte das leichtsinnige Abflämmen von Unkraut für einen Brand in Kreuztal: Am Freitagvormittag war im Gladiolenweg ein Anwohner damit beschäftigt, an der Hecke seines Grundstücks mit einem elektrobetriebenen Gerät ungeliebtes Gewächs zu vernichten, als ihm die Flammen außer Kontrolle gerieten und eine mehrere Meter lange Hecke sowie eine angrenzende Gartenhütte erfassten. Die wiederum stand in der Nähe eines Wohnhauses. Die Feuerwehreinheiten aus Kreuztal, Fellinghausen, Ferndorf und Dahlbruch mit der Drehleiter rückten an und verhinderten Schlimmeres. Bis zu deren Eintreffen hatten die Anwohner mit Hilfe zweier Gartenschläuche versucht, den Brand in Schach zu halten. Bereits im vergangenen Jahr hatte es mehrmals in Kreuztals Stadtgrenzen gebrannt, weil Hausbesitzer bei warmer Witterung mit Geräten Unkraut vernichten wollten. Die Feuerwehr warnt ausdrücklich davor, bei der momentanen Witterung derart leichtsinnig einen Brand zu riskieren.

Vergeblich ausgerückt war der Löschzug Kreuztal und die Drehleiter Dahlbruch bereits am frühen Donnerstagvormittag zu einem vermeintlichen Brandeinsatz: Bei der Sparkasse Kreuztal in der Siegener Straße hatte die Brandmeldeanlage angeschlagen. Vor Ort stellte sich heraus, dass es in einem unterirdischen Kabelkanal im Rahmen von Bauarbeiten zu einer Staubaufwirbelung gekommen war, die ein Rauchmelder als Feuer gewertet hatte. Die Feuerwehr musste nicht weiter eingreifen, außer die Anlage zurückzustellen. Die Fotos stellte Christian Hess/Feuerwehr Kreuztal zur Verfügung. bjö 

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