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Kredenbacher bei Alarmübung in Dahlbruch

15.09.2017

Gewollten Stress löste jetzt eine realitätsnahe Alarmübung in der AWo-Wohnstätte Dahlbruch für die Wehrleute aus Dahlbruch, Müsen und Kredenbach aus. Dahlbruchs Löschzugführer Lars Achenbach hatte die Einsatzkräfte mit echtem Alarmstichwort auf den Meldeempfängern in den vermeintlichen Brandeinsatz in die Hörbachstraße geschickt. Künstlich erzeugter Rauch verstärkte den Eindruck bei Eintreffen, dass es sich im zweiten Obergeschoss um ein reales Feuer handeln könnte.  Plangemäß hatten 34 der insgesamt 42 Bewohner der Einrichtung ihre Räumlichkeiten bei Eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen und sich zu einem nahegelegenen Sammelpunkt auf einem Supermarkt-Parkplatz begeben. Der angebliche Brand einer Küchenzeile zog für die Kameradinnen und Kameraden der genannten Feuerwehreinheiten eine Rettung von zwei Personen aus dem Gebäude nach sich: Ein Bewohner lag auf dem Bett in seinem Zimmer und ließ sich mit dem darauf befindlichen "Hamburger Rettungstuch" samt Matratze die Treppenstufen hinab aus der Gefahrenzone bringen. Die zweite zu rettende Person entpuppte sich im Dachgeschoss als ein Dummy. Spätestens die Begegnung mit der Puppe enttarnte den Brandeinsatz als Übung , allerdings mit "echtem" Adrenalin. Spontanen "Szenenapplaus" von den zurückgekehrten und draußen zuschauenden Bewohnern bekam ein Atemschutztrupp auf der Drehleiter, als er nach erfolgreicher Brandbekämpfung den Rückzug zu Boden antrat. Das Fazit von Übungsleiter Lars Achenbach fiel eindeutig aus: "Die Übung war äußerst erfolgreich, hat aus meiner Sicht reibungslos geklappt. Auch die Bewohner haben gut mitgespielt."  bjö

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