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Brennt Busfahrplan Kreuztal

12.01.2018

Kuriositäten bieten Feuerwehreinsätze reichlich, so auch in Kreuztal: Jüngst piepten die Meldeempfänger der Mitglieder des Löschzugs Kreuztal des Nachmittags wegen eines brennenden Busfahrplans an einer Haltestelle neben der Langenauer Brücke. Kurios genug bereits die Vorstellung, dass jemand für ein kokelndes Stück Papier nebst dazugehörigem Kunststoffglas, an einemMetall- Pfeiler aufgehängt, die Feuerwehr alarmiert. Die rückte jedenfalls mit zwei Fahrzeugen an, die Polizei zumindest mit einem. Doch am "Brandort" in der Siegener Straße hatte bereits ein älterer Passant bewiesen, dass derlei Bagatellen auch ohne  das Zusammentrommeln einer ganzen Löschmannschaft zu beheben sind. Er hatte das Brandobjekt trotz Aufhängung in Brusthöhe mit dem Schuh gelöscht. Nicht einwandfrei überliefert ist, ob er sie dafür ausziehen musste oder kampfsportartige Beinbewegungen absolvierte. In jedem Fall darf er sich sicher sein, dass sein Selbstverständnis von Zivilcourage beeindruckender ist als ein Bürger, der lieber den Notruf wählt, statt derlei Lappalien selbst aus der Welt zu schaffen. Nicht weniger kurios ein anderer Alarm um vier Uhr nachts, als die Kreuztaler Feuerwehr in die Fritz-Erler-Siedlung gerufen wurde, weil ein Laternenmast auf dem Fußgängerweg liegen sollte. In Vermutung, dort nach einem Verkehrsunfall helfen zu können, trafen die Wehrleute wenig später an der mutmaßlichen Unglückstelle ein, um festzustellen, dass rein gar nichts passiert war: Ein neuer Lampenmast lag schlichtweg für eine spätere Montage als Ersatzteil an jener Stelle, wo er aufgestellt werden soll. Einen nächtlichen Passanten hatte dies offenbar so sehr irritiert, dass er den Notruf wählte. Bei den Einsatzkräften erntete dieser Einsatzgrund schlichtweg Kopfschütteln und Ärger über eine völlig überflüssige Schlafunterbrechung. bjö   

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