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Sturm Friederike auch im Stadtgebiet Kreuztal

18.01.2018

Der Sturm Friederike sorgte ab den Mittagsstunden des Donnerstags für mehrere Einsätze im Einzugsgebiet der Stadtfeuerwehr Kreuztal. Den Anfang machten Sturmschäden auf der Olper Straße am Krombacher Heck, wohin die Löschgruppe Krombach alarmiert wurde. Es folgte die Meldung von Sturmschäden in Burgholdinghausen. Kurz nach Mittag erfolgte die Alarmierung für den Meldekopf Kreuztal, der im Gerätehaus Kreuztal in der Zentrale Position bezog und sich das dortige neue technische Equipment zunutzemachte. Feuerwehrchef Berthold Braun war nach einer morgendlichen Alarmierung der Kreiseinsatzleitung auf der Leitstelle in Weidenau geblieben, um von dort bei der Koordination des kreisweit ansteigenden Einsatzaufkommens Unterstützung zu leisten. Der Löschzug Kreuztal fuhr in die Kattowitzer Straße in der Fritz-Erler-Siedlung, wo sich mehrere Teile eines Außengerüsts gelöst hatten und für zerstörte Fensterscheiben in einem höheren Stockwerk sorgte. Von einer Begehung des Gerüsts sah die Feuerwehr ab und beschränkte sich dort auf Sicherungsmaßnahmen. Weitere Einsatzstellen: Windbruch in der Müsener Straße in Littfeld, ein Baum auf der Kreisstraße zwischen Junkernhees und Buchen (Einsatz für die Löschgruppe Osthelden), Sturmschaden beim Aherhammer in Ferndorf sowie in der Straße "Zur Brüche" (Einsatz für die Löschgruppe Ferndorf) sowie ein Baum in der Stromleitung in der Rothwiese in Fellinghausen (Löschgruppe Fellinghausen und Drehleiter Kreuztal), ein Sturmschaden in der Fellinghausener Straße sowie Windbruch auf der Ostheldener Höhe und ein Dachständer, der in Osthelden von einem Wohnhaus zu stürzen drohte (auch hier die Drehleiter zur Unterstützung). Eine Schrecksekunde erlebte auch ein Autofahrer in der Ernsdorfstraße in Kreuztal, als Teile eines herabstürzenden Baumes auf seinem Fahrzeug landete. Die Person blieb aber unverletzt. Gegen 16 Uhr konnte der Kreuztaler Meldekopf seine Arbeit in der Leystraße beenden. Bis dahin hatten kreisweit 744 Einsatzkräfte 205 Hilfeersuchen abgearbeitet. Die Fotos stellten Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr sowie Kai Osthoff und Jürgen Schade zur Verfügung. bjö

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