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Am 17.06.2002 versammelten wir uns bei schnuckeligen 35°C am Gerätehaus um uns der Technischen Hilfeleistung
hinzugeben. Unterstützt wurden wir hierbei tatkräftig durch zwei Kameraden aus der Löschgruppe Kreuztal.
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Mitgebracht hatten sie uns Ihren RW2/Öl, einen Rüstwagen.
Welch Glanz in unserer bescheidenen Hütte.
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Da es so heiß war sind wir auch nicht unbedingt vorschriftsmäßig gekleidet, aber einen
Kreislaufzusammenbruch wollten wir uns dann auch nicht gönnen und so mussten die Jacken
auf ihren Einsatz noch ein wenig warten. Zuerst wurde uns von den beiden mitgereisten
Kameraden das Fahrzeug erklärt. Dabei ging es unter anderem um die Zusatzbeladung Öl,
die Beladung zum Gefahrguteinsatz und die Beladung zur Technischen Hilfe. Außerdem lernten
wir, das das Fahrzeug beim Gefahrguteinsatz höchstens zur allerersten Versorgung dient und
normalerweise dann nur mit unserem Gefahrgutzug eingesetzt wird.
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Endlich geht's los! Ran an den Speck. Nachdem wir uns dann in unsere Jacken und Helme
gesteckt haben dürfen wir loslegen. Mit der Rettungsschere und dem dazugehörigen Spreizer
zerteilen wir fachmännisch ein antikes Garagentor. Diese Werkzeuge werden häufig bei
Verkehrsunfällen eingesetzt und dienen dann zur Rettung Verletzter. Aber für uns geht
es heute hauptsächlich um die richtige Handhabung der einzelnen Gerätschaften. Ein Auto
zerlegen wir dann beim nächsten Mal!
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Zum Einsatz bei o.g. Rettungsaktionen kommt jetzt häufiger ein neu in Kreuztal angeschafftes
Gerät, die Rettungssäge. Eine Rettungssäge arbeitet ähnlich wie ein normaler Trennjäger,
jedoch mit 2 gegensätzlich laufenden Sägeblättern. Dadurch werden sehr wenig Vibrationen und
Funkenflug erreicht. Es lässt sich damit auch sehr gut eine PKW-Frontscheibe zersägen, dabei
entstehen dann keine Glassplitter sondern außerhalb der Scheibe nur sehr feiner Glasstaub.
Wie zu sehen ist kann man damit aber auch ein Garagentor zersägen.
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Zu vorgerückter Stunde und ein paar Grad kältere Luft, erfahren wir dann noch wie man mit losen
Rollen arbeitet und damit Kräfte aufteilt, wie das auf dem Fahrzeug befindliche Stromaggregat
und der Nebenantrieb arbeitet und wie sich der Lichtmast auf- und einfahren lässt. Alles in allem
ein wirklich lehrreicher Übungsabend und trotz, oder gerade wegen des verflossen Schweißes hat es
allen wieder viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf einen weiteren Besuch der Kameraden aus
Kreuztal zusammen mit Ihrem RW2/Öl.
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Im Herbst 2000 machten sich einige Unerschrockene auf, um Gas zu bekämpfen. Gas,
das aus der Gasübungsstrecke der Siegener Versorgungsbetrieb austrat. Diese Übungsanlage
befindet sich auf dem Siegener Giersberg. In der Nähe befindet sich auch der Siegener "Sender".
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Ziel der Übung war es, dass ausgetretene Gas mit bereitgestellten Pulverlöschern zu bekämpfen.
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Die Schwierigkeit besteht darin ein erneutes Entzünden des Gases, z.B. durch heiße Gegenstände in der Umgebung, zu verhindern.
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Da die Geschichte nicht ganz ungefährlich ist standen uns zwei nette Mitarbeiter der SVB zur Verfügung.
er eine hatte den Finger immer am Gashahn, um zuzudrehen wenn es uns zu brenzlig wurde.
Der andere sorgte mit einer Flamme dann immer für das Widerentzünden, wenn wir erfolgreich gelöscht hatten.
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Nach mehren erfolgreichen Löschversuchen, sahen wir uns noch den auf dem Giersberg befindlichen Wasserbehälter an. Ich sag nur: "Schön zum Schwimmen, aber schweinekalt und viel zu dunkel."
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