Historie

2009
Auf der Jahresdienstbesprechung wird Ingo Dirlenbach aus der Funktion des Gruppenführers entlassen. Michael Dreute wird zum Gruppenführer und Wolfgang Viereck zum stellvertretenden Gruppenführer ernannt.
Am 26. März erliegt der langjährige Unterbrandmeister Ralf-Guido Fortagne, bis dahin noch aktives Mitglied des Löschzuges Kreuztal, im Alter von 39 Jahren seiner schweren Krankheit.
Ab dem 1. April steht eine feste Garagenunterkunft als "Wache Waldstraße zur Verfügung". Es sind die Räumlichkeiten eines ehemaligen Getränkelieferanten, mit dem die Stadt einen mehrjährigen Mietvertrag abgeschlossen hat. In Gemeinschaftsleistung renovieren die Kameraden des Löschzuges Kreuztal die alten Räumlichkeiten und richten sie bedarfsgemäß aus.
Im August richtet der Löschzug Kreuztal erstmals ein "Boßelturnier" aus und bringt damit eine norddeutsche Tradition ins Siegerland. Die Löschgruppe Kredenbach siegt gegen die anderen angetretenen Mannschaften.
Das Jahr 2009 geht in der Stadtfeuerwehr Kreuztal mit 184 Alarmierungen als das bisher einsatzstärkste Jahr überhaupt in die Geschichte ein. In 120 Einsätzen war der Löschzug Kreuztal mit beteiligt - ebenfalls so oft wie nie vorher in der Jahresstatistik.
2008
In der Waldstraße wird ein Standort für das TSF errichtet. Als Unterbringungsort für die Einsatzkleidung dient ein angemieteter Bauwagen. Ab Januar 2008 fährt das TSF direkt vom Standort Waldstraße die Einsatzstellen an. Hierzu werden 16 Kameraden mit Einsatzkleidung am Standort Waldstraße ausgerüstet. Der Probebetrieb soll 12 Monate umfassen.
Im Juli 2008 wird das TSF in einen Verkehrsunfall verwickelt, welcher bei einer Einsatzfahrt verursacht wurde.
2007
Der Kamerad Hans-Otto Thomas wird nach Erreichen der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst verabschiedet und in die Ehrenabteilung aufgenommen. Er war über Jahrzehnte als Kleiderwart des Löschzuges Kreuztal tätig.
Mitte 2007 wird der ELW 1 bei einem ehemaligen Getränkehändler in der Waldstraße abgestellt. Hierdurch erhofft man sich ein schnelleres Anrücken von Einsatzkräften zum Gerätehaus in der Leystraße. Es sind die Anfänge der „ Waldstraße“.
Im Juni 2007 wird das TSF der Löschgruppe Krombach dem Löschzug Kreuztal zur Verfügung gestellt.


Zeitweise gehörten vier Mitglieder der Familie Thomas dem Löschzug Kreuztal an (von links): Oliver Thomas (jetzt LG Fellinghausen), Ina Thomas (jetzt LG Ferndorf), Vater Hans-Otto-Thomas (jetzt Ehrenabteilung) und Peter Thomas (Löschzug Kreuztal).
2006
Der Kamerad Bernd Dreute scheidet aus der Funktion des Löschzugführers aus. Als Nachfolger übernimmt der bisherige stellvertretende Zugführer Stefan Knipp das Amt des Zugführers. Des weiteren werden die Gruppenführer Ingo Dirlenbach und Thomas Krämer und stellvertretenden Gruppenführer Michael Dreute und Christian Heß ernannt. Die Kameraden Achim Vedder und Peter Völkel werden aus dem aktiven Dienst entlassen und in die Ehrenabteilung des Löschzug Kreuztal aufgenommen.
2005
Der Löschzug Kreuztal begeht in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Mit der Löschgruppe Ferndorf zusammen wird das 125-Jährige an zwei Wochenenden gefeiert. Das Motto lautet passend „Zwei Mannschaften - ein Team“. Der Löschzug Kreuztal fährt im Jubiläumsjahr 126 Einsätze.


Großer Zapfenstreich beim nach dem Festkommers zum 125-jährigen Bestehen der Feuerwehren Kreuztal und Ferndorf im Jubiläumsjahr 2005.
2004
Konrad Fortagne, Heinz Wagener und Peter Waller werden nach Erreichen der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst verabschiedet und in die Ehrenabteilung der Feuerwehr Kreuztal aufgenommen. Peter Waller war von 1985 bis 1999 als Löschzugführer tätig. Heinz Wagener war über Jahrzehnte als Atemschutzgerätewart des Löschzug Kreuztal zuständig für die Wartung der Atemschutzmasken und Geräte.


Abschiedsfoto mit Aktiven und Alterskameraden: Friedrich Hahn gemeinsam mit Konrad Fortagne, Berthold Braun, Peter Waller, Bernd Dreute und Heinz Wagener.
2003Nach dem Rücktritt von Wolfgang Viereck als stellvertretender Zugführer übernehmen Swen Schneider und Stefan Knipp als gleichberechtigte Stellvertreter diese Position.
Mehrere Waldbrände halten die Kreuztaler Feuerwehr bei langanhaltender Frühjahrstrockenheit in Atem.
2002Der Ernsdorfer Erwin Wagener wird nach Erreichen seines 60. Lebensjahres aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Der Unterbrandmeister war über Jahrzehnte für die Pflege und Wartung der Drehleiter zuständig. Außerdem übernahm er über viele Jahre eine Art Hausmeisterfunktion im Gerätehaus.

2002
Im Keller eines Hauses in Fellinghausen explodiert Schussmunition: Großeinsatz für die Feuerwehr; ein Hausbewohner stirbt später an den schweren Verletzungen.
2000Die Sprecherkabine des Kreuztaler Sportstadions steht nachts in Flammen.
2000Der Löschzug Kreuztal unterstützt die Ferndorfer Feuerwehr bei der Rettung eines Pferdes, das bei der Ferndorfer Mühle in eine Jauchegrube gefallen ist. Tierisches Spektaktel mit Heuballen als Aussteighilfe aus dem Mist.
1999Bernd Dreute wird Löschzugführer in Kreuztal und löst damit Peter Waller ab. Neuer Stellvertreter wird Wolfgang Viereck.
1999Hochwasser des Ferndorfbaches beschert der Feuerwehr einen mehrstündigen Einsatz in unmittelbarer Nachbarschaft zum Feuerwehrgerätehaus. Unter anderem der Gebetsraum der gegenüberliegenden Moschee steht unter Wasser. Außerdem sorgt eine später aufgeklärte Reihe von Brandstiftungen, unter anderem von Personenwagen, für Einsätze des Löschzugs Kreuztal im Raum Fritz-Erler-Siedlung.
1998
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Rahrbacher Höhe muss die Kreuztaler Feuerwehr vier Jugendliche nach einer Kollision mit einem Lkw aus einem Fahrzeugwrack schneiden; eine 17-Jährige stirbt noch im Fahrzeug. Erstmals wird ein Notfallseelsorger zur Einsatznachbesprechung ins Kreuztaler Feuerwehrgerätehaus geordert.
1996Der Löschzug Kreuztal wird mit zehn Funkmeldeempfängern ausgestattet, die für Einsätze kleineren Umfangs ausgelöst werden, anstatt über Sirenenalarm eine Einsatzmannschaft von theoretisch 50 Mann in den Einsatz zu rufen. Bislang liefen bei der überwiegenden Anzahl von Einsätzen im Kreuztaler Stadtgebiet die Sirenen.
1995
Ein Menschenleben rettet der Korb der Drehleiter, als in der Ferndorfer Schlehdornstraße bei einem Dachstuhlbrand ein Bewohner bei Rettungsversuchen im Fensterrahmen steckenbleibt und nur durch ein Heranfahren des Drehleiterkorbs den Flammen mit leichten Verbrennungen entkommt.
1994Beim Stadtfest zum 25-jährigen Bestehen der Stadt Kreuztal nimmt der Löschzug Kreuztal seine neue Drehleiter im Wert von 840.000 DM in Empfang. Die alte DL aus dem Jahr 1972 geht an die Feuerwehr in Fürstenberg.

1993
Großbrand im Werk III der Firma Otto in Langenau; riesige Mengen an Kunststoff verbrennen, neben der gesamten Stadtfeuerwehr ist auch Verstärkung aus Siegen im Einsatz. Feuertaufe für den neuen Stadtbrandmeister Hartmund Flender, der in diesem Jahr Horst Reh als Wehrführer abgelöst hat.

1992
Ein Heißluftballon versucht, auf einer Wiese über der Freiherr-vom-Stein-Straße im Liesewald notzulanden. Dabei verfängt sich der Korb in einer Stromleitung auf einem Hausdach. Die Kreuztaler Feuerwehr rettet die beiden unverletzten Korbinsassen - einen erfahrenen Ballonflieger und seinen Fahrschüler, einen Pastoren.

1992
Der Lagertank 27 der Krombacher Brauerei steht in Flammen. Insgesamt rund 300 Einsatzkräfte aus Kreuztal, Hilchenbach und Siegen sind bei winterlichen Temperaturen im Großeinsatz unter Leitung von Stadtbrandmeister Horst Reh. Einer der personalintensivsten Einsätze überhaupt im Kreuztaler Stadtgebiet.
1991
Der Benzinkanister steht noch in der brennenden Inneneinrichtung, als die Kreuztaler Feuerwehr zum Brand einer Pizzeria in der Ernsdorfstraße ausrückt. Dem Brandstifter gelingt die Zerstörung der kompletten Gastronomie, die oberen Etagen können gerettet werden.
1991
Das Verwaltungsgebäude der Bahn in der Kreuztaler Bahnhofstraße brennt. Großeinsatz bei einem hartnäckigen Schwelbrand.

90-er JahreVerstärkt hat der Löschzug Kreuztal mit Brandmeldeanlagen zu tun, die in öffentlichen Gebäuden eingerichtet und zur Kreisleitstelle in Siegen geschaltet sind. Damit einher geht eine wachsende Zahl an Fehl- oder sogenannten Täuschungsalarmen. Eingeschlagene Brandmelder vor allem in der Kreuztaler Tiefgarage sorgen ebenso für Verärgerung wie Rauchmelder, die Alarm schlagen, obwohl kein wirklicher Brand zu melden ist. Außerdem halten Brände von Kunststoffcontainern immer wieder die Kreuztaler Feuerwehr auf Trab. Der angeschaffte Rüstwagen RW 2-Öl löst den alten Gerätewagen für Einsätze mit technischer Hilfeleistung ab. Der umgebaute Tankwagen geht als Gerätewagen an die Feuerwehr von Kreuztals Partnerstadt Nauen.
1989
Fünf Verletzte bei einem nächtlichen Wohnungsbrand in der Danziger Straße in der Fritz-Erler-Siedlung.


1989
Am Morgen des Ostersonntags steht die Waschhalle der JET-Tankstelle an der Marburger Straße in Flammen; ein Großaufgebot an Einsatzkräften verhindert einen Vollbrand der gesamten Anlage.

1988
Nicht mehr retten kann der Löschzug Kreuztal einen Baggerführer, der im Baugebiet Stählerwiese von aufgeweichten Erdmassen erdrückt wird.

1988
18 Personen erleiden Rauchvergiftungen bei einem Hochhausbrand in Kreuztal noch nie dagewesenen Ausmaßes. 25 Personen müssen in der Kattowitzer Straße gerettet werden, über 100 Feuerwehrleute sind im Einsatz.

1987
Die Lackfabrik Bub in Ferndorf steht in Flammen. Großeinsatz für die gesamte Kreuztaler Stadtfeuerwehr.

80-er und 90-er Jahre
Immer wieder brennen verschiedene Kellerverschläge in den hohen Häusern der Fritz-Erler-Siedlung. Auch hier treibt ein Brandstifter sein Unwesen.
1987In der Mühlbergsiedlung muss die Kreuztaler Feuerwehr einen 46-Jährigen befreien, der bei Ausschachtungsarbeiten unter einer Teerplatte eingeklemmt wird.
1987
Vermutlich durch Funkenflug brennt es entlang der Bahnlinie Kreuztal-Littfeld zeitgleich an mehreren Stellen - Großeinsatz.


1986
stirbt ein jugoslawischer Hausbewohner bei einem Brand in der Eichener Straße. Auch der Einsatz der Kreuztaler Drehleiter kann den Mann nicht retten.
1986Beim Großbrand des Altpapierlagers Guschall an der Marburger Straße in Kredenbach ist auch der Löschzug Kreuztal im Einsatz.
1986
Großeinsatz für die Kreuztaler Feuerwehr nach einer Gasexplosion in der Backeswiese in Langenau: Ein Bagger hat eine Gasleitung getroffen. Der Fahrer kommt mit Verbrennungen davon.

1985
Die Schreinerei Lindenschmidt in der Moltkestraße fällt bei einem Großbrand den Flammen zum Opfer.
1985
Peter Waller wird Löschzugführer und ist damit Nachfolger von Artur Meister.
1984
Unwetter sorgen für zahlreiche Sturm- und Hochwassereinsätze.
1983Die Kreuztaler Wehrleute bauen das alte Tanklöschfahrzeug aus Buschhütten zu einem Gerätewagen für technische Hilfeleistung um.
1983Der Fachmarkt Runkel in Kredenbach brennt und erfordert einen Großeinsatz der Kreuztaler und Hilchenbacher Feuerwehren; doch der Heimwerkermarkt ist nicht mehr zu retten und brennt vollständig nieder.
1982
Die Fabrikhalle der Firma Schaubstahl gleich gegenüber dem Feuerwehrgerätehaus steht in Flammen.
1981Das wohl spektakulärste Brandjahr der Kreuztaler Feuerwehr: Im April muss sie acht Menschen aus einem brennenden Dachstuhl an der alten Hauptverkehrskreuzung retten. Dann beginnt eine unaufgeklärte Serie von Brandstiftungen, die die Feuerwehr vor allem nachts in Atem hält. Die schwerwiegendsten Einsätze: Das Lager der "Bäuerliche" geht in Flammen auf, die Schreinerei Stecher an der Hagener Straße brennt nieder, der Dachstuhl der evangelischen Kreuzkirche steht in Flammen. Außerdem explodiert im September in der Innenstadt ein 220.000-Volt-Strom- und Spannungswandler.
1980Beim Großbrand der Firma Otto in Langenau sind 150 Feuerwehrleute im Einsatz; eine Werkshalle wird von den Flammen zerstört.
1980
Bei einem Brand in einem Hochhaus am Eggersten Ring muss ein 35-jähriger Ausländer lang auf die Rettung der Feuerwehr warten. Er war mit dem Aufzug steckengeblieben, nachdem das Feuer im Keller für einen Kurzschluss gesorgt hatte.
1980
feiern die Löschzüge Kreuztal und Ferndorf ihr 100-jähriges Bestehen mit Großübung, Geräteschau, Verbandstag und Feuerwehrball.
1980Ein Großbrand bei der Firma Schloemann-Siemag in Buschhütten zerstört Teile des Betriebslabors.
1979
Innerhalb weniger Wochen kippen zwei LKW an der alten Hauptverkehrskreuzung zur Seite und verlieren ihre Ladung. Beide Male bleibt es wie durch ein Wunder bei Sachschäden.
1979
Bei einem Schwelbrand im Kreuztaler Altenwohnheim an der Marburger Straße erstickt ein 65-jähriger Bewohner. Vermutlich hat er im Bett geraucht.
1978
Einweihung des Kreuztaler Feuerwehrgerätehauses.
1978verstirbt ein Zahnarzt an den Folgen seiner schweren Verletzungen, die er sich beim Brand seines Wohnhauses an der Marburger Straße zugezogen hat.
1977
feiert die Feuerwehr Kreuztal die Grundsteinlegung des neuen Feuerwehrgerätehauses in der Leystraße.
1977
In der Fritz-Erler-Siedlung klettert ein unglücklich Verliebter auf den Strommast einer 110-KV-Leitung. Ein Kreuztaler Feuerwehrmann lockt ihn schließlich mit einer Zigarette nach unten.
1973
In der Dr.-Erich-Moning-Straße kracht ein Omnibus in eine Hauswand. Der tote Fahrer muss von der Feuerwehr geborgen werden.
1972
Zu einem der ersten schweren Verkehrsunfälle muss der Löschzug Kreuztal in Krombach auf der Hagener Straße ausrücken, wo drei Pkw (darunter ein BMW Isetta) zusammenstoßen, drei Personen getötet sowie fünf Menschen verletzt werden.
1972Beim Bau der Fritz-Erler-Siedlung kommt es zum Brand der Dauchhaut eines 12-geschossigen Hochhauses. Die im gleichen Jahr in Dienst gestellte Drehleiter DL 30 kommt zum Einsatz, doch die Löscharbeiten gestalten sich aufgrund der Höhe schwierig.
1969
Im Rahmen der kommunalen Neugliederung der Stadt Kreuztal ist der Ortsteil Kreuztal nun Mittelpunkt einer 30.000-Einwohner-Stadt, in der der letzte Amtsbrandmeister Horst Reh zum ersten Stadtbrandmeister in Kreuztal wird. Seitdem leitet Artur Meister den Löschzug Kreuztal.
1968
Die sogenannte "Bäuerliche" an der Bismarckstraße (heute Marburger Straße) steht in Flammen. Noch während der Aufräumarbeiten dieses Einsatzes muss die Feuerwehr zu einem Brand der Otto-Flick-Halle ausrücken. Beide Male ist Brandstiftung im Spiel.
1966Das gesamte Dachgeschoss des Bürogebäudes der Firma Schaubstahl an der Kaiserstraße (heute Siegener Straße) steht in Flammen. Auch Siegener Einsatzkräfte eilen zur Verstärkung.
1966
Auf dem Dörnberg kippt ein Tankwagen um. Der Fahrer muss von der Feuerwehr befreit werden, rund 1000 Liter Heizöl laufen aus.
1965
Ein schweres Unwetter im gesamten Gemeindegebiet erfordert den Einsatz aller vor Ort verfügbaren Kräfte, um Keller leerzupumpen und Sturmschäden zu beseitigen.
60er JahreDie Einsatzberichte dieser Jahre verzeichnen einen bemerkenswert hohen Anteil an Wald- und Flächenbränden im Kreuztaler Stadtgebiet. Dazu zählen einige Einsätze, bei denen die städtische Müllkippe am heutigen Robinson-Spielplatz in Flammen steht.
Gegen Ende dieses Jahrzehnts wird auch die technische Rettung für den Löschzug Kreuztal zu einem immer wichtigeren Aufgabengebiet. Das 1968 in Dienst gestellte Tragkraftspritzenfahrzeug wird zugleich zu einer Art Gerätewagen, auf dem ein technischer Hilfeleistungssatz ebenso verlastet ist wie ein Notstromaggregat alternativ zur Tragkraftspritze im Heck des Fahrzeugs. Noch im Jahr 1965 waren bei einem schweren Verkehrsunfall mit einem Bus auf der heutigen B 508 in Ferndorf vier Menschen getötet worden, ohne dass auch nur eine einzige Feuerwehreinheit zur Rettung alarmiert worden war. Diese Zeiten sind fortan vorbei.


