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Benjamin Kretzer und Jens-Volker Hein beim Hamburger Triathlon

15.07.2018

Zwei Kreuztaler Feuerwehrmänner nahmen am weltgrößten Triathlon in Hamburg teil: Oberbrandmeister Benjamin Kretzer auf der olympischen Distanz mit 1.500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen, Stadtbrandinspektor Jens-Volker Hein auf der Sprintdistanz mit 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen. Nach vielen verschiedenen Trainingseinheiten war es für beide freiwilligen Feuerwehrleute des Löschzuges Kreuztal der sportliche Höhepunkt ihrer Saison. Benjamin Kretzer kämpfte sich in der Alterklasse "AK 4" in 2:35:45 über die olympische Distanz. Jens-Volker Hein absolvierte seine Strecke als Starter der Altersklasse "Senioren 3" in einer Zeit von 1:22:48. 

Nachfolgend lässt Jens-Volker Hein das sportliche Großereignis aus seiner Sicht Revue passieren: 

"Los ging es jeweils am Jungfernstieg mit der Schwimmdistanz im Freiwasser (Binnenalster). Dies beinhaltet die besondere Herausforderung, dass man nicht nur gegen seine direkten Mitstarter (170 pro Startgruppe) antreten muss, sondern auch mit Wellengang, Strömung und nahezu Nullsicht unter Wasser zu kämpfen hat. Nach dem Schwimmausstieg am Rathausplatz ging es über die ungewöhnlich lange Wechselzone am Ballindamm auf die Radstrecke. Diese führte die Triathleten von der Binnenalster Richtung Hafen, vorbei an den Landungsbrücken zum Fischmarkt. Wäre man nicht im Wettkampfmodus, könnte man die beeindruckende Umgebung am Hamburger Hafen richtig genießen. Nach dem Radfahren ging es wieder in die Wechselzone, um sich für die Laufstrecke vorzubereiten. Die jeweiligen Wechsel natürlich auch im Eiltempo, da diese Zeit mit zur Gesamtzeit gerechnet wird. Abschließend folgte dann der Lauf entlang der Binnenalster und des angrenzenden Wohnviertels zurück zum Rathausplatz, wo die Wettkämpfer dann eine sehr beeindruckende Atmosphäre erwartete. Da an den beiden Tagen auch die Profis nach den Jedermann-Wettkämpfen starteten, war der Zielbereich entsprechend ausgestattet mit Zuschauertribünen, musikalischer Untermalung und stimmungsgeladenen Menschen, die jeden Athleten unter Applaus förmlich ins Ziel trugen. Eine überwältigende Kulisse für jeden Hobbysportler. Darüber hinaus war natürlich auch die sportliche Leistung für die beiden Feuerwehrsportler von persönlicher Bedeutung. Gilt es doch gerade beim Triathlonsport auch immer wieder darum, seinen inneren Schweinehund zu überwinden, sich innerhalb des Wettkampfes auf verschiedene Abläufe einzustellen, um letztlich im besten Fall sich immer wieder ein Stück weit zu verbessern. Das ist vergleichbar mit dem ehrenamtlichen Feuerwehrdienst, der auch immer wieder Herausforderungen an die körperliche und mentale Fitness der Feuerwehrleute stellt."
 
Es versteht sich von selbst, dass Benjamin Kretzer und Jens-Volker Hein als Führungskräfte in der Stadtfeuerwehr ihren KameradInnen ein sportliches Vorbild bieten. Sportliche Fitness ist vor allem vor dem Hintergrund der Tauglichkeit zum Tragen von umluftunabhängigem Atemschutz ein unverzichtbarer Faktor. 
 
Die Fotos stellten die beiden Teilnehmer zur Verfügung. Jens-Volker Hein/bjö 

 

 


 

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