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Katzenrettung Heidfeld

05.08.2018

Dem jämmerlichen Miauen aus dem Geäst eins Alleebaums an der Hagener Straße bereitete der Löschzug Kreuztal am Sonntagnachmittag mit einem Feuerwehreinsatz ein abruptes Ende. Angeblich schon seit der Vornacht war das Wimmern einer jungen Katze oberhalb der Fahrbahn auf dem "Heidfeld" Richtung Ortsausgang Eichen zu vernehmen gewesen, so ein Anrufer bei einem Kreuztaler Feuerwehrmann, der dem besorgten Bürger dazu riet, seine Beobachtung als Notruf bei der Kreisleitstelle abzusetzen. Gesagt, getan: Wenige Minuten später bezog die Kreuztaler Drehleiter auf der Fahrbahnmitte der Bundesstraße Stellung. Das irritierende Geräusch der Feststellbremse reichte aus, um das Kätzchen von seinem Sitzplatz auf ecinem Seitenast des Baumes in elf Metern Höhe weiter nach oben zu verscheuchen. Doch die beiden Einsatzkräfte im Drehleiterkorb gaben so schnell nicht auf und folgtem dem Kätzchen mit gezielten Fahrbewegungen. All dies führte rasch zum Erfolg, allerdings anders als geplant: Die Katze ließ sich nicht etwa von ihren Rettern sanft zu Boden befördern, sondern nutzte die Anwesenheit der Einsatzkräfte, um all ihren Mut zusammenzunehmen, den Weg zurück zum Boden selbst zurückzulegen. In Windeseile trat sie ihren Rückweg über den Baumstamm nach unten an. Es folgte kein Dankeschön des Tieres, keine Nachsorge des Ausreißers: Der hatte wohlweislich die Flucht ergriffen und war auf sicherem Boden unauffindbar verschwunden. Die Fotos stellte Justin Stein zur Verfügung. bjö 

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