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Großübung der Jugendfeuerwehr Kreuztal

19.09.2018

Großalarm für den Feuerwehrnachwuchs: Die Kreuztaler Jugendfeuerwehr zog alle Register, als ihre eigene „Herbstübung“ auf dem Dienstplan stand. Die einstige „Fliegerhalle“, also das Firmengebäude an der Kindelsbergstraße auf dem Weg nach Irlenhecken, sollte brennen, so das Szenario, das Mädchen und Jungen aller drei Kreuztaler Jugendfeuerwehrgruppen an einem sonnigen Spätnachmittag in Marsch setzte – mit Sondersignal und einer ganzen Kolonne an Einsatzfahrzeugen. Darunter auch das Kreuztaler Jugendrotkreuz sowie die „erwachsene“ DRK-Rettungshundestaffel. Alle gemeinsam arbeiteten auf der Anhöhe über den Feldern von Kreuztal und Ferndorf zusammen, um den Ernstfall zu proben: Jugendfeuerwehrleute schwärmten in die Produktionshalle aus, um nach Verletzten zu suchen, während sich andere Vermisste in den darüber liegenden Wald- und Wiesenflächen verschanzt hatten, um die Vierbeiner samt menschlichem Anhang für eine Personensuche zu motivieren.  Doch auch auf dem Außengelände musste gelöscht werden: Während die jüngsten Beteiligten teilweise erstmals am Strahlrohr standen, übernahmen die Älteren bereits kleine Führungsaufgaben in leitenden Funktionen. Selbstverständlich standen die Betreuer während der Übung den Jugendfeuerwehrleuten mit Rat und Tat zur Seite. Als besonders außergewöhnlich erlebten die Nachwuchsretter das Zusammenspiel mit den Suchhunden des DRK, die sie während der Suche von vermeintlich vermissten Personen begleiten durften.

So groß wie nie zuvor

Die Kreuztaler Jugendfeuerwehr ist zurzeit so groß wie nie zuvor: 98 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 16 Jahren bereiten sich hier mit einem Mix aus Spiel und Lernen auf den aktiven Feuerwehrdienst vor. Mit 25 Mädchen beweist die Jugendfeuerwehr, dass der Feuerwehrdienst in Kreuztal längst nicht mehr reine Männersache ist. bjö


 

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